EU – freie und offene staatliche Daten

Neelie Kroes, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und zuständig für die Digitale Agenda, sprach sich auf dem auf dem Open Forum Europe Summit 2011 in Brüssel dafür aus, daß die Daten der öffentlichen Hand in einfach zu nutzenden Formaten, ohne restriktive Lizenzbedingungen und kostenlos oder für wenig Geld bereitgestellt werden sollten. Von ihrer Open-Data-Initiative verspricht sich Kroes gesellschaftliche und wirtschaftliche Vorteile: Auf der Grundlage offener Daten könnten neue Geschäftsmodelle und neue Serviceangebote für die Bürger entstehen. Forschung in Bereichen wie Genetik und Pharmakologie, die große Datenbestände benötige, profitiere von einem freien Zugang zu wissenschaftlichen Daten, der neue Analysen und eine verbesserte Zusammenarbeit ermögliche. Die Ergebnisse öffentlich geförderter Forschung sollten sowieso allgemein zugänglich sein, findet Kroes. Auch die öffentliche Verwaltung könne profitieren, wenn ihre Daten auch von anderen analysiert werden. Und schließlich seien offene Daten gut für die Demokratie, da sie Transparenz, Zugänglichkeit und Verantwortlichkeit förderten. Link zum kompletten Artikel bei heise.de.

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