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Mapnik 2.0 ist da

Wenn man im Internet Berichte über die FOSS4G Konferenz 2011 in Denver liest, so scheinen sich die meisten Teilnehmer darüber einig zu sein, dass momentan eine extem spannende Zeit im GIS Open Source Bereich ist und die diesjährige Austragung in Denver ein absolutes Highlight war. Eine Fülle neuer Entwicklungen und neuer Trends gibt es momentan. Die Themen der Konferenz zeigen auch schon eine deutliche Tendenz, was momentan gefragt ist. PostgeSQL 9.1 und PostGIS 2.0, Quantum GIS, Javascript und Mapnik waren fast überall und immer ein Thema in den Vorträgen und Workshops. Auch scheint sich der Trend zu ansprechenden Karten abzuzeichnen, immer mehr Firmen, Projekte und Entwicker legen Wert auf Design und Nutzbarkeit der Karten durch schnelle, einfache, anwenderfreundliche und übersichtliche Karten und Karten APIs. Ein Programm, das wesentlich dazu beigetragen hat, dass Karten mit Open Source erstellt werden und zunehmend auch vom Design her ansprechend werden, ist Mapnik, das gestern mit einer Fülle von Verbesserungen in der Version 2.0 freigegeben wurde. Zusammen mit TileMill und den vielen weiteren Tools von Mapbox hat man ein tolles Open Source Gespann, um schnell ansprechende Karten zu erstellen.

Open Data/Open Government in Österreich

In Österreich und besonders in Wien tut sich momentan einiges in Bezug auf Open Data/Open Government. Ein paar Anregungen in dem Vortrag von Robert Harm im Rahmen des Aktionstages „Freiheit statt Angst“ wären sicher auch für Deutschland interessant und wünschenswert.

Aktion ‚Freiheit statt Angst‘ am 10.9.2011 im Metalab Wien Robert Harm von open3.at über Open Data und Open Government

EU – freie und offene staatliche Daten

Neelie Kroes, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und zuständig für die Digitale Agenda, sprach sich auf dem auf dem Open Forum Europe Summit 2011 in Brüssel dafür aus, daß die Daten der öffentlichen Hand in einfach zu nutzenden Formaten, ohne restriktive Lizenzbedingungen und kostenlos oder für wenig Geld bereitgestellt werden sollten. Von ihrer Open-Data-Initiative verspricht sich Kroes gesellschaftliche und wirtschaftliche Vorteile: Auf der Grundlage offener Daten könnten neue Geschäftsmodelle und neue Serviceangebote für die Bürger entstehen. Forschung in Bereichen wie Genetik und Pharmakologie, die große Datenbestände benötige, profitiere von einem freien Zugang zu wissenschaftlichen Daten, der neue Analysen und eine verbesserte Zusammenarbeit ermögliche. Die Ergebnisse öffentlich geförderter Forschung sollten sowieso allgemein zugänglich sein, findet Kroes. Auch die öffentliche Verwaltung könne profitieren, wenn ihre Daten auch von anderen analysiert werden. Und schließlich seien offene Daten gut für die Demokratie, da sie Transparenz, Zugänglichkeit und Verantwortlichkeit förderten. Link zum kompletten Artikel bei heise.de.

Open Data Berlin gestartet

„Offene Daten lesbar für Mensch und Maschine. Das ist das Ziel.“
Mit diesem Slogan wird man auf dem neuen Open Daten Portal in Berlin begrüsst, das Mitte September gestartet wurde. Ulrich Freise, Staatssekretär für Inneres, sieht in dem Portal eine „Basis für offenes Verwaltungshandeln“. Bürger könnten so Entscheidungen und Fakten nachvollziehen und sich auch aktiv in Entscheidungsprozesse einbringen. Noch immer öffnen die Behörden nur zögernd ihre Datenbestände und wenn, dann ist die Verwendung der Daten nicht wirklich frei, sondern meist eingeschränkt. Bleibt zu hoffen, dass die Projekte in Berlin oder Wien in Österreich auch andere Kommunen überzeugen können, mehr Offenheit und Transparenz im Umgang mit den öffentlichen Daten zu wagen.