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Detailmapping ‘extrem’ bei OpenStreetMap

Detailmapping einer Kreuzung

Detailmapping "extrem"

Detailmapping scheint momentan ein Trend bei Openstreetmap zu sein. Hundekottütenspender, Gullideckel, Hydranten, Dachformen, Indoormapping, einzelne Bäume, Gruppen von Bäumen … es gibt wohl nichts was es momentan noch nicht in der freien Geodatenbank gibt. Mit „street“ und „map“ haben viele Dinge, die da gemappt werden, mittlerweile nur noch am Rande zu tun. Diese zunehmende Komplexität und Detailfülle macht es für den Anwender leider nicht unbedingt einfacher,  aus diesen Daten eine „schöne“ Karte zu erstellen. Eine nicht immer triviale Vorarbeit mit Filterung, Überarbeitung und Generalisiertung ist mittlerweile notwendig, was bei größeren Gebieten für die Karte eine Menge Rechenzeit und Rechenpower erfordert. Viele Dinge lassen sich zum Glück ganz einfach und ohne großen Aufwand herausfiltern. Bei anderen Sachen ist dies leider nicht mehr so leicht. Das Beispiel dieser Kreuzung irgendwo in Deutschland verdeutlicht, dass es hier nicht mehr mit einer einfachen Filterung getan ist und die Vereinfachung der Kreuzung für eine ansprechende Kartendarstellung schon eine gehobene Denksportaufgabe darstellt, die eine Menge an Hindergrundwissen erfordert. Leider gibt es bei dem Thema Detaimapping bei Straßen / Spuren momentan immer wieder Diskussionen aber – so ist eben die Philosophie bei Openstreetmap – viele verschiedene Meinungen und momentan keine zufriedenstellende Lösung.